World Grand Prix - Vorschau

Der World Grand Prix 2026 beginnt am Montag. Das einzige Turnier mit dem "Double-In"-Modus kehrt vom 28. September bis zum 4. Oktober in die Mattioli Arena in Leicester zurück.

Littler holte sich im vergangenen Jahr seinen ersten World-Grand-Prix-Titel, nachdem er seinen großen Rivalen Luke Humphries im Finale 2025 mit 6:1 geschlagen hatte. Nun hofft die Nummer eins der Welt, nach Phil Taylor und Michael van Gerwen der erst dritte Spieler zu werden, der seinen Titel erfolgreich verteidigt. Auf den Weltmeister wartete in seinem Auftaktspiel am Montagabend eine schwierige Aufgabe: Er trifft auf den ProTour-Qualifikanten Luke Woodhouse der in starker Form ist.

"Es ist nicht das Turnier, das am einfachsten zu gewinnen ist, als ,Double-In'-Turnier ist es eine große Herausforderung", sagte Littler, der nach seiner Niederlage bei den World Series of Darts Finals am vergangenen Wochenende - seiner ersten bei einem großen Turnier seit Oktober letzten Jahres - zurückkommen möchte. "Heute kann man im Dart Sport gegen jeden verlieren. Ich möchte zweifacher, dreifacher Champion werden - ganz gleich, um welches Major-Turnier es sich handelt."

Die besten 16 der Weltrangliste treten gegen die besten 16 Spieler der ProTour-Rangliste (basierend auf den letzten zwölf Monaten) an und der Champion von 2023, Humphries, trifft am Dienstag auf den zweifachen Finalisten Dave Chisnall. Die Nummer zwei der Welt hat beim "Double-In"-Turnier dreimal in Folge das Finale erreicht - eine Leistung, die zuvor nur Taylor und Van Gerwen gelungen war. Nun strebt er seinen ersten Major-Titel seit Februar letzten Jahres an.

"Dieses Turnier wird für mich immer mit guten Erinnerungen verbunden sein", blickte Humphries zurück, der 2023 im Finale gegen Gerwyn Price seinen ersten großen Titel gewonnen hatte. "Dass es mein erster Sieg bei einem Major-Turnier war, macht es zu etwas Besonderem; es war der Katalysator, der es mir ermöglichte, anschließend alles andere zu gewinnen. Ich möchte mich noch mehr reinhängen, ein großes Jahr für mich nähert sich dem Ende."

Ross Smith, der neue World Series of Darts Finals Champion, hofft, seine hervorragende Form in Leicester fortzusetzen, wenn er auf die schottische Nummer zwei, Cameron Menzies, trifft. Der ehemalige European Champion hat sich im Jahr 2026 bereits zwei Titel auf der European Tour und zwei Players-Championship-Titel gesichert - und er hat nicht vor, aufzuhören.

"Ich bin absolut überwältigt und überglücklich - harte Arbeit zahlt sich eben aus, oder?", meinte Smith, der neben Littler und Gian van Veen einer von nur drei Spielern ist, die derzeit einen Titel bei einem großen Einzelturnier (Premier Event) halten. "Zweifellos ist dies mein bestes Jahr in diesem Sport - man muss sich nur die Statistiken und die Ranglisten ansehen. Ich glaube, ich liege bei den bisher in diesem Jahr erspielten Preisgeldern auf Platz vier - ich mache also offensichtlich einiges richtig. Ich bin definitiv selbstbewusst, werde aber gleichzeitig langweilig bleiben, ans Trainingsboard gehen und mich auf das Duell gegen Cammy vorbereiten."

European Champion Van Veen trifft in einem vielversprechenden niederländischen Duell auf den World-Matchplay-Halbfinalisten Dirk van Duijvenbode - eine Neuauflage ihres Viertelfinales beim World Series Finals.
Der sechsfache Champion Van Gerwen bekommt es in seinem Auftaktspiel mit dem Halbfinalisten von 2024, Ryan Joyce, zu tun, während der zweifache Sieger James Wade gegen den ehemaligen Masters-Champion Joe Cullen antritt.
Der Sieger von 2020, Price - der Anfang des Monats bei den World Series of Darts Finals in Amsterdam im Finale stand -, beginnt seinen Kampf um den Titel gegen den polnischen Debütanten Sebastian Bialecki, während sein walisischer Landsmann Jonny Clayton auf die polnische Nummer eins, Krzysztof Ratajski, trifft.
Der Finalist von 2016, Gary Anderson, spielt gegen den Australier Damon Heta, und Nathan Aspinall erneuert in einem weiteren interessanten Erstrundenspiel seine Rivalität mit Kevin Doets.
Wessel Nijman und Rob Cross kämpfen gegeneinander um den Einzug ins Achtelfinale, während der niederländische Debütant Niels Zonneveld gegen die nordirischen Nummer eins, Josh Rock, antreten wird. Danny Noppert eröffnet das Turnier gegen Niko Springer - den einzigen deutschen Teilnehmer des diesjährigen Turniers -, während die Partie zwischen Chris Dobey und Jermaine Wattimena den Spieltag am Dienstag einläutet.
William O'Connor ist erstmals seit 2015 wieder beim World Grand Prix dabei und spielt gegen Ryan Searle an. In der letzten Begegnung der ersten Runde kommt es zum Duell zwischen dem ehemaligen Masters-Sieger Stephen Bunting und dem früheren UK-Open-Sieger Andrew Gilding.

Am Mittwoch, dem 30. September und Donnerstag, dem 1. Oktober findet die zweite statt, gefolgt vom den Viertelfinale am 2. Oktober. Die Halbfinalspiele werden am Samstag, den 3. Oktober, ausgetragen, ehe die beiden verbliebenen Spieler am Sonntag, dem 4. Oktober, im großen Finale um den Titel und das Preisgeld von 150.000 Pfund kämpfen.

Der Boyle Sports World Grand Prix wird live auf Sky Sports (Großbritannien), über die weltweiten Übertragungspartner der PDC - darunter DAZN und Viaplay - sowie auf PDCTV (ausgenommen für Abonnenten mit Wohnsitz in Großbritannien, Deutschland, Österreich und der Schweiz) übertragen.







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